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Zuletzt erschienen
vom selben Autor |
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| Krötenlilien |
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Lückenbüßer (2) für trockene Freiflächen und Schatten
in Heft 4/2008
Lückenbüßer (1)
für Beetstauden-pflanzungen
in Heft 3/2008
Der Park zum Pavillon
Der Nepal-Himalaya-Pavillon zu Wiesent
in Heft 2/2008
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| von Olaf Grabner |
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Leider ist nicht überliefert, wer sich diesen ungewöhnlichen Namen
für die schöne Gattung Tricyrtis ausgedacht hat. Auch im Englischen heißen sie Toad Lilies. Sicher
war es kein holländischer Großgärtner, sonst würden sie vermutlich
Sternenorchideen genannt. Unter Orchideen findet man sie auch
in den einschlägigen Katalogen der Großversender. Dabei hat dieses
Liliengewächs mit Orchideen so viel zu tun, wie Apfelsinen mit
Äpfel.
Tricyrtis ist auf jeden Fall eine ganz aparte Pflanzengattung mit rund
18 Arten, verbreitet vom Himalaja bis nach Japan. Zusätzlich gibt
es noch eine Fülle von Formen und Sorten, die sich oft sehr ähnlich
sind und verschiedenen Arten zugeordnet werden, wobei ich mir
nicht ganz sicher bin, ob alle Sorten und ihre Zuordnung gerechtfertigt
sind.
Alle Krötenlilien wünschen mildfeuchten, kühlen humosen Boden
im lichten Schatten und keine extremen Temperaturen, also weder
zu heiß im Sommer, noch zu kalt im Winter. Am besten gedeihen
sie bei leicht sauren Bodenreaktionen. Sie wachsen gleichermaßen
gut auf schweren, wie auch auf leichten Böden, wenn diese gut
mit Humus versorgt sind. Die meisten Arten und Formen sind genügend
winterhart bei uns, vor allem bei ausreichend Schnee. In Gegenden
mit starken Kahlfrösten ist eine gute Laubdecke anzuraten, die
Tricyrtis, wie die meisten Waldpflanzen, generell schätzen. Leider werden
die Blüten vieler Arten durch frühe Fröste zerstört.
Krötenlilien haben faszinierende Blüten. Im Garten des Nepal-Himalaja-Pavillons,
im Bayerischen Wald, den ich seit Juli dieses Jahres betreue,
sind die verschiedenen Arten eine Spätsommer- und Herbstattraktion,
zumindestens bei Besuchern, die auch Blüten schätzen, die nicht
suppenschüsselgroß sind. Der Grund für die seltene Verwendung
dieser Pflanzen in den Gärten mag darin liegen, daß sie meist
zur Blütezeit im Herbst gekauft und gepflanzt werden, was sie
jedoch, wie auch andere Herbstblüher, schlecht vertragen. Es ist
mit großen Ausfällen zu rechnen und daher die Frühlingspflanzung
immer vorzuziehen.
Aus ästhetischer Sicht kann man Krötenlilien in zwei Gruppen einteilen:
violett-weiße und gelbblühende Arten. Zur ersten Farbgruppe gehört
die in Deutschland meistverbreitete . . .
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(weiter zu Arten, Hybriden, Standorten und Pflege in GRÜNER ANZEIGER
1/2008)
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Pflanzen für extreme Standorte sind Passion und waren gleichzeitig
Programm
seiner 'Staudengalerie an der Plane', die er nach elf Jahren schloß,
um sich
neuen Aufgaben in der Oberpfalz zuzuwenden. Olaf Grabner nahm die
Herausforderung an, einen großen jungen Privatpark weiterzuentwickeln
und
als Headgardener zu betreuen.
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